Skeptiker und Power-User: Wie heterogene Teams KI-ready werden
Beim Einsatz von künstlicher Intelligenz gibt es oft ganz unterschiedliche Einstellungen und Vorgehensweisen innerhalb eines Unternehmens. Einige arbeiten täglich mit ChatGPT, Gemini oder Claude und testen bereits eigene Workflows. Andere haben einzelne Anwendungen ausprobiert, wissen aber noch nicht genau, wie sie diese sinnvoll in ihren Arbeitsalltag integrieren können. Wieder andere stehen generativer KI skeptisch gegenüber oder hatten bislang kaum Berührungspunkte damit.
Aber wie lassen sich Mitarbeiter für KI befähigen, wenn Wissen, Erfahrung und Einstellung innerhalb eines Teams so unterschiedlich sind?
Eine klassische Schulung nach dem Prinzip „Wir erklären allen dieselben Funktionen“ reicht da nicht aus. Sinnvoll ist ein Konzept, das zunächst ein gemeinsames Verständnis schafft und gleichzeitig unterschiedliche Anwendungsfälle, Fachbereiche und Erfahrungslevel berücksichtigt.
Ein solches Vorgehen nutzt Benjamin Desche in seinen individuell aufgebauten KI-Workshops. Sie verbinden gemeinsame Grundlagen mit konkreten Aufgaben und Prozessen aus dem jeweiligen Unternehmen.
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Unterschiedliche KI-Kenntnisse im Team werden schnell zum organisatorischen Problem
Wenn einzelne Mitarbeiter KI bereits intensiv nutzen, während andere noch am Anfang stehen, fehlt eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Wissen bleibt bei einzelnen Personen, erfolgreiche Prompts und Workflows werden nicht geteilt und jede Abteilung entwickelt eigene Vorgehensweisen. Das führt dazu, dass vorhandenes Potenzial nur punktuell genutzt wird. Gleichzeitig wird es schwieriger, gemeinsame Standards für den Umgang mit KI zu etablieren und sinnvolle Anwendungen abteilungsübergreifend weiterzuentwickeln. Für Unternehmen besteht die Aufgabe deshalb nicht darin, alle Mitarbeiter auf exakt denselben Kenntnisstand zu bringen. Viel wichtiger ist eine gemeinsame Grundlage, auf der unterschiedliche Fachbereiche und Erfahrungslevel aufbauen können.
Diese Grundlage schafft Benjamin Desche mit seinen individuell zugeschnittenen KI-Schulungen. Jetzt Anfrage senden!
Warum eine gemeinsame KI-Schulung sinnvoll ist
Ziel ist es, eine gemeinsame Grundlage für den Umgang mit KI zu schaffen. Dabei ist es nicht unbedingt sinnvoll, Einsteiger und erfahrene Anwender voneinander zu trennen. Gerade in gemischten Gruppen können gemeinsame Trainings dabei helfen, ein einheitliches Verständnis dafür zu entwickeln, wie KI im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann. Dabei stehen weniger einzelne Funktionen im Vordergrund als die Beantwortung grundlegender Fragen:
- Für welche Aufgaben eignet sich generative KI?
- Wie werden Prompts so aufgebaut, dass verlässliche Ergebnisse entstehen?
- Wie lassen sich Ergebnisse überprüfen und erfolgreiche Vorgehensweisen im Team weitergeben?
Auch die Auswahl der passenden Tools spielt dabei eine Rolle. Fortgeschrittene Anwender können ihre oft intuitiv entstandenen Arbeitsweisen strukturieren und weiterentwickeln, während Einsteiger einen nachvollziehbaren Zugang erhalten. So entsteht eine gemeinsame Basis, ohne ungleiche Erfahrungen künstlich auf den gleichen Stand bringen zu müssen.
Mitarbeiter für KI befähigen bedeutet mehr als ChatGPT erklären
Eine typische ChatGPT Schulung für Mitarbeiter beginnt mit Funktionen, Prompts und einigen Anwendungsbeispielen. Das kann ein sinnvoller Einstieg sein, reicht jedoch für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsalltag nicht aus.
Mitarbeiter müssen lernen, selbst zu erkennen, wann und wie KI ihnen bei einer konkreten Aufgabe helfen kann. Dafür benötigen sie keine möglichst lange Liste fertiger Prompts. Viel wichtiger ist eine strukturierte Arbeitsweise. Eine Aufgabe sollte zunächst sauber beschrieben werden. Anschließend müssen relevante Informationen und Kontext bereitgestellt, Anforderungen an das Ergebnis definiert und die Ausgabe überprüft werden. So entsteht aus einfachem Prompting eine reproduzierbare Vorgehensweise. Dieser Punkt ist auch für erfahrenere KI-Anwender wichtig. Denn wer ChatGPT regelmäßig nutzt, arbeitet deshalb nicht automatisch effizient oder reproduzierbar. Gute Ergebnisse entstehen nicht durch möglichst komplizierte Prompts, sondern durch klare Strukturen.
Expertentipp: Skepsis gegenüber KI ernstnehmen
Wer Mitarbeiter für KI gewinnen möchte, sollte ihre Bedenken ernst nehmen. Fragen zum Datenschutz, Zweifel an der Qualität der Ergebnisse und Sorgen um die eigene Arbeit lassen sich nicht mit einer Tool-Demo ausräumen. Besprecht offen, welche Aufgaben sich für KI eignen, welche Informationen eingegeben werden dürfen und wo Ergebnisse überprüft werden müssen. Arbeitet dann gemeinsam an einer echten Aufgabe aus dem Team. Wenn Mitarbeiter den Nutzen selbst beurteilen können und die Grenzen kennen, wächst Vertrauen eher als durch allgemeine Versprechen.
Berührungsängste durch konkrete Anwendungsfälle abbauen
Gerade bei skeptischen oder wenig erfahrenen Mitarbeitern sind reale Aufgaben aus dem eigenen Arbeitsalltag wichtig für den Aufbau von Vertrauen in die Tools. Statt die Möglichkeiten generativer KI anhand einer fiktiven Reiseplanung oder einer erfundenen Produktbeschreibung zu demonstrieren, lässt sich beispielsweise ein vorhandenes Dokument zusammenfassen, ein Kundentermin vorbereiten, eine Präsentation strukturieren oder eine regelmäßig wiederkehrende Recherche unterstützen.
Der Unterschied liegt im direkten Bezug zur eigenen Arbeit. Mitarbeiter kennen die bisherige Vorgehensweise, den dafür notwendigen Zeitaufwand und die Anforderungen an ein gutes Ergebnis. Dadurch können sie unmittelbar beurteilen, ob und an welcher Stelle KI tatsächlich unterstützt. Wenn aus einer bekannten Aufgabe plötzlich ein schnellerer oder einfacherer Prozess wird, ist der Nutzen nicht mehr theoretisch. KI wird als Werkzeug für konkrete Aufgaben erlebbar. Das hilft dabei, erste Berührungsängste abzubauen und schafft eine bessere Grundlage dafür, weitere sinnvolle Einsatzmöglichkeiten im eigenen Arbeitsbereich zu erkennen.
Der konkrete Anwendungsfall entscheidet über das passende KI-Tool
Sobald Mitarbeiter erste sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für den eigenen Arbeitsalltag erkennen, stellt sich schnell die nächste Frage: Welches KI-Tool eignet sich eigentlich für welche Aufgabe?
Generative KI wird meist erstmal mit ChatGPT gleichgesetzt. In der Praxis unterscheiden sich die Anforderungen innerhalb eines Unternehmens jedoch deutlich. Während Marketing oder Vertrieb beispielsweise Texte entwickeln, Informationen strukturieren oder Ideen ausarbeiten, stehen in anderen Bereichen Recherche, Dokumentenanalyse oder die Verarbeitung umfangreicher Wissensbestände im Vordergrund. Entsprechend unterschiedlich können auch die eingesetzten Anwendungen sein. ChatGPT, Claude oder Gemini eignen sich für zahlreiche textbasierte und komplexere Aufgabenstellungen, Perplexity kann bei Recherchen unterstützen und NotebookLM bei der Arbeit mit vorhandenen Dokumenten und Informationsquellen. Für visuelle Aufgaben kommen Anwendungen wie Canva hinzu. Für Mitarbeiter wird KI damit zu einer Auswahl verschiedener Werkzeuge zur Unterstützung bei konkreten Aufgaben. Gerade bei skeptischen Mitarbeitern kann dieser Perspektivwechsel für ein neugefundenes Vertrauen sein, da nicht die Technologie selbst im Mittelpunkt steht, sondern die Frage, wo sie im eigenen Arbeitsbereich einen Mehrwert bietet.
Vom individuellen Anwendungsfall zum gemeinsamen KI-Workflow
Wenn unterschiedliche Abteilungen auf einer gemeinsamen Grundlage arbeiten, können erfolgreiche KI-Anwendungen leichter über den einzelnen Mitarbeiter hinaus weiterentwickelt werden. Aus einem guten Prompt oder einer hilfreichen Anwendung entsteht dann im nächsten Schritt eine Arbeitsweise, die dokumentiert, verbessert und auch von anderen Kollegen genutzt werden kann. So kann beispielsweise aus einer individuell entwickelten Vorgehensweise für die Recherche, die Aufbereitung von Informationen oder die Erstellung bestimmter Inhalte ein wiederholbarer Prozess entstehen, der im jeweiligen Team oder sogar abteilungsübergreifend eingesetzt wird.
Mit der Zeit lässt sich daraus auch ein gemeinsamer KI-Leitfaden für das Unternehmen entwickeln. Darin kann festgehalten werden, welche Tools sich für bestimmte Aufgaben bewährt haben, welche Grundlagen beim Prompting gelten, wie Ergebnisse überprüft werden und welche Prozesse bereits erfolgreich mit KI unterstützt werden. Auf diese Weise bleibt das Wissen nicht bei einzelnen Power-Usern, sondern wird für weitere Mitarbeiter zugänglich. Es entsteht eine gemeinsame Struktur, die sich mit neuen Erfahrungen und zusätzlichen Anwendungsfällen kontinuierlich weiterentwickeln lässt.
Praxis statt Standard-Folien
Benjamin Desche verfolgt in seinen KI-Trainings für Unternehmen einen konsequent praxisorientierten Ansatz. Als erfahrener Trainer begleitet er Mitarbeiter mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und aus verschiedenen Fachbereichen dabei, Generative KI sinnvoll in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.
Seine Trainerlaufbahn begann 2019 bei der Google Zukunftswerkstatt. Seit 2020 arbeitet er selbstständig als Trainer, Speaker und Workshopleiter. Seit 2024 ist er unter anderem Trainer und Speaker für YouTube Deutschland im Bereich YouTube Marketing und Analytics sowie Trainer der Haufe Akademie innerhalb der Master Class „Marketing & Sales Analyst“. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Trainings liegt seit 2024 auf KI-Anwendungen im Unternehmensumfeld. Dazu gehören unter anderem ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity, NotebookLM und Copilot sowie ergänzende Lösungen für Visualisierung und Automatisierung.
Bei seinen Workshops gibt es keine standardisierten Folien und unpassende Beispielaufgaben, die keinen Mehrwert liefern. Stattdessen arbeitet Benjamin Desche mit den tatsächlichen Prozessen, Aufgabenstellungen und Herausforderungen des jeweiligen Unternehmens. Das Ziel ist nicht, dass Teilnehmer nach einem Workshop möglichst viele KI-Funktionen kennen. Sie sollen anschließend in der Lage sein, künstliche Intelligenz selbstständig, strukturiert und sinnvoll in ihrem Arbeitsbereich einzusetzen.
Bei Interesse an einem passenden Training oder Workshop, vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein Beratungsgespräch.
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Individuelles KI-Training für Ihr Unternehmen in München
Wer diesen Prozess im eigenen Unternehmen gezielt anstoßen möchte, kann mit einem individuell aufgebauten KI-Workshop von Benjamin Desche eine gemeinsame Grundlage schaffen. Die Trainings richten sich an Teams mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und arbeiten nicht mit standardisierten Beispielen, sondern mit konkreten Aufgaben, Prozessen und Herausforderungen aus dem jeweiligen Unternehmen. Dabei werden passende KI-Tools ausgewählt, strukturierte Vorgehensweisen vermittelt und erste Workflows direkt gemeinsam entwickelt. So entsteht Wissen, das sich im Arbeitsalltag tatsächlich einsetzen und im Team weitergeben lässt.
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